Beratung / Ambulante Angebote

Im Folgenden werden kurz vier ambulante Angebote1) beschrieben.
Hierbei ist uns wichtig, alle Formen flexibel gemäß dem individuellen Bedarf einzusetzen und sie mit anderen Hilfeformen unserer Einrichtung bzw. bestehenden Ressourcen der jeweiligen Familie und des Umfeldes zu verzahnen.

Personenkreis / Zielgruppe: Minderjährige aller Altersstufen und beiderlei Geschlechts mit Entwicklungs- und Verhaltensproblemen im Kontext ihrer Angehörigen; wenn die Mitarbeitsbereitschaft bei Minderjährigen wie bei den Erwachsenen in ausreichendem Maße gegeben sind, gibt es kaum Ausschlußkriterien.

Fachliche Ausrichtung und methodische Grundlagen: der systemische Ansatz und die Lebensweltorientierung sind die wesentlichen Grundlagen dieser Arbeit.

Zielgruppe:

Unsere Erziehungsberatungsstelle bietet allen Pflegeeltern, die sich an uns wenden, kostenlose Beratung in allen von Ihnen gewünschten Fragen der Erziehung.

Wir möchten Pflegefamilien bei ihrer wichtigen und nicht immer einfachen Aufgabe, Pflegekindern ein gutes zu Hause zu bieten, durch das fachspezifische Beratungsangebot unterstützen.

Sie als Pflegeeltern haben die Möglichkeit, die MitarbeiterInnen der Beratungsstelle zu kontaktieren und in der gemeinsamen Zusammenarbeit Strategien zur Lösung von Problemsituationen zu entwickeln oder auch im Vorfeld präventive Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen. Die Beratung ist vertraulich und unabhängig.

Unser Angebot/ Leistungen der Erziehungsberatungsstelle:

  • Präventive Beratung bei Sorgen, die Sie als Pflegeeltern beschäftigen.
  • Beratung in Fragen der Erziehung, im Umgang mit Pubertät, bei Entwicklungsproblemen, in schulischen Angelegenheiten.
  • Ausarbeitung von Handlungs- und Lösungsstrategien bei alltäglichen Belastungen und beim Umgang mit familiären Krisensituationen.
  • Fragen im Umgang mit der Herkunftsfamilie.
  • Hilfestellung bei Anliegen auf der Paarebene.
  • Vermittlung von Fachwissen und Austausch über relevante Themen für Pflegeeltern.
  • Perspektivisch und bedarfsorientiert sind Gruppenangebote für Pflegekinder möglich.

Unser Team:

Neben der persönlichen Beratung in unseren Räumlichkeiten bieten wir auch telefonische Beratungsgespräche an. Zur Terminabsprache wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an:

Frau Anja Herrmann
Tel. 0162-393 3550
a.herrmann@partnerschaftliche-erziehungshilfe.de

Frau Mathilde Müller-Rosca
Tel. 0151-548 82268
m.mueller-rosca@partnerschaftliche-erziehungshilfe.de

Für die Koordination und Beratung des Teams steht Frau Ute Hellrigel (Tel. 0175-978 2529) zur Verfügung.

Für die Koordination und Beratung des Teams steht Frau Ute Hellrigel (Tel. 0175-978 2529) zur Verfügung.

Unser Büro:

Quierschieder Weg 35b
66280 Sulzbach


Momentan überarbeiten wir diesen Abschnitt.


Partnerschaftliche Erziehungshilfe e.V.
- Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) und Erziehungsbeistandschaft -

Quierschieder Weg 35b
66280 Sulzbach

Mobil: 0175 978 2529
E-Mail: ambulant@partnerschaftliche-erziehungshilfe.de

Ute Hellrigel Koordinatorin:

Ute Hellrigel
Systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Traumapädagogin

Mobil: 0175 978 2529
E-Mail: u.hellrigel@partnerschaftliche-erziehungshilfe.de

Nach der Beendigung von stationären Erziehungshilfe-Maßnahmen durch Entlassung in die Familie oder nach dem Abschluß einer teilstationären Maßnahme wird häufig noch eine ambulante Nachbetreuung im Rahmen der Herkunftsfamilie durchgeführt.

Im allgemeinen übernimmt die bisherige Bezugsperson des Minderjährigen diese Nachbetreuung, manchmal wird die zuständige Familienarbeiterin mit dieser Aufgabe betraut, - je nach Schwerpunkt der Arbeit oder je nach der Intensität der gewachsenen Beziehungen; hierbei wird also der Wunsch der Betroffenen besonders berücksichtigt. In Einzelfällen erfolgt neben der Betreuung des Minderjährigen durch seine bisherige Bezugsperson eine zusätzliche Arbeit mit der Familie durch die Familienarbeiterin, sei es in Einzelgesprächen oder durch die weitere Teilnahme der Angehörigen an Eltern- und/oder Frauengruppen.

Auch kann der Minderjährige noch - neben seiner Betreuung im familiären Umfeld - Kontakte und Aktivitäten in seiner bisherigen Gruppe pflegen, meist im Alltag, gelegentlich auch durch Teilnahme an Ferienfreizeiten.

Mehrere Einzel-Nachbetreuungen können - wenn möglich - in geeigneten Kleingruppen zusammengefaßt und entsprechend den Prinzipien der Sozialen Gruppenarbeit geführt werden.

Der zeitliche Umfang der Nachbetreuungen liegt normalerweise bei drei Wochenstunden, kann aber je nach Bedarf im Einzelfall höher oder niedriger sein. Als Dauer der Nachbetreuung wird jeweils von einem Halbjahr ausgegangen, mit Verlängerungsmöglichkeit und natürlich der Möglichkeit, die Wochenstundenzahl je nach Bedarf zu verringern oder zu erhöhen..

Die Kostenerstattung richtet sich nach der Anzahl der tatsächlich geIeisteten Stunden und wird über die Fachleistungsstunde abgerechnet.

Seit langem führen wir für einzelne Minderjährige und ihre Familien spezielle Betreuungs- und Therapie-Formen durch, etwa Einzel-Familientherapien oder Gruppentherapie, z.B. durch Einbezug von Klienten in bestehende Gruppen-Aktivitäten, wie z.B. Eltern- oder Frauengruppe. Manchmal sind solche Maßnahmen im Vorfeld etwaiger (teil-) stationärer Maßnahmen angesiedelt, sei es zur weiteren Abklärung, sei es als Versuch der Stabilisierung oder auch um die Zeit bis zur Realisierung einer weitergehenden Maßnahme zu überbrücken.

In der letzten Zeit werden zunehmend Betreuungsarrangements aus unseren Gruppen heraus organisiert, welche über den Weg zusätzlicher, umfassender Familienarbeit in Verzahnung mit einer laufenden (teil-) stationären Maßnahme sehr desolate Multiproblem-Familien mit mehreren Geschwistern stabilisieren sollen. Hier werden also „maßgeschneiderte Hilfen aus einer Hand“ gemäß den Ansätzen von Jugendhilfestationen realisiert bzw. wird die generelle Verzahnung von (teil-) stationären Hilfen mit ambulanten Hilfen zunehmend verwirklicht.

Solche Sonderformen werden gemäß Hilfeplan zusätzlich geleistet und über Fachleistungsstunden finanziert.

Die Ressourcen dafür sind bei vielen unserer Mitarbeiterinnen der Gruppen und des Gruppenergänzenden Dienstes deshalb aktivierbar, weil sehr viele in Teilzeitarbeit angestellt sind und die Bereitschaft für flexible Arbeitszeit-Ausdehnungen und flexible Stundenkontingente auf längere Sicht haben.

Betreutes Wohnen
In der Vergangenheit haben wir bei einigen wenigen jungen Menschen Erziehungshilfe gemäß den Richtlinien des ,,Betreuten Wohnens„ des Regionalverbandes Saarbrücken geleistet. Dies hängt damit zusammen, daß wir in unseren Gruppenangeboten junge Menschen im allgemeinen längstens bis zum Ende der Regelschulzeit betreuen und primär die Rückführung in die Familie anstreben.
Dennoch möchten wir, wenn sie angezeigt wäre, für Ausnahmefälle für diese Erziehungshilfeform offen bleiben.
Die personellen Ressourcen dafür ergeben sich aus dem vorhandenen MitarbeiterInnen-Stamm, soweit es sich um Teilzeit-Beschäftigte handelt.
Die Entgelte ergeben sich gemäß den allgemeinen Richtlinien, d.h. die Leistungen der Einrichtung werden über die Fachleistungsstunde abgerechnet.


1)
Rechtliche Grundlagen sind §§ 27 ff SGB VIII, speziell § 28 und § 31 SGB VIII
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  • ambulant/start.txt
  • Zuletzt geändert: 14.10.2022 17:34
  • von peter